Zubehör und Zusatzeinrichtungen

Die ideale Ergänzung

Trockenlaufschutz für NEMOLAST® Statoren

Der Trockenlaufschutz (STP2A, STP2D) überwacht, während des Betriebs der Pumpe kontinuierlich die Oberflächentemperatur des Stators. Bei Überschreiten der voreingestellten Abschalttemperatur(en), beispielsweise durch Trockenlauf, geht ein Signal an die Motorsteuerung – und die Pumpe schaltet sich ab. Dadurch werden Schäden von Rotor und Stator sicher verhindert. Mittels Regler kann eine zweite Abschalttemperatur voreingestellt werden: die erste Abschalttemperatur zum Trockenlaufschutz bei ausbleibendem Fördermedium, die zweite Abschalttemperatur zum Trockenlaufschutz bei geänderter Mediumstemperatur (beim Reinigen).

Strömungswächter für Feststoffstatoren

Bei Feststoffstatoren wird der Strömungswächter eingesetzt. Dieses Gerät wird in unmittelbarer Nähe der Pumpe, entweder in der Saug- oder in der Druckleitung, eingebaut. Bei unzureichender Strömung gibt der Strömungswächter ein Signal an die Motorsteuerung und die Pumpe schaltet sich ab.

Drehzahlüberwachungseinheit

Manche Prozesse verlangen eine Überwachung der Rotationsgeschwindigkeit der Pumpe. Hierfür bietet NETZSCH Impulsschalter an, die an der Antriebseinheit befestigt sind. Die Welle kann mit einem oder mehreren Kontakten ausgestattet werden, um die gewünschte Anzahl von Impulsen pro Umdrehung zu messen. Diese Einheit wird entweder an die Laterne oder den Lagerstuhl einer Pumpe stabil und sicher montiert.

Kontaktmanometer mit Druckmittler G3/4 Zoll

Der Betriebsdruck wird über ein Manometer angezeigt. Die Druckmesseinrichtung wird durch eine Edelstahlmembrane sicher vom Medium getrennt. Geeignet ist das Kontaktmanometer G3/4 Zoll für den Einsatz bei niedrig- bis mittelviskosen Medien. Wird der maximal zulässige Druck überschritten, schaltet sich die Pumpe automatisch ab, wobei der Abschaltdruck individuell einstellbar ist.

Kontaktmanometer mit Flanschdruckmittler DN50 PN40

Dieser Druckmittler unterscheidet sich zum G3/4 Zoll durch den offenen Messflansch DN50. Aufgrund der großen Nennweite des Messflansches kann die Pumpe auch bei hochviskosen, stichfesten und zur Verstopfung neigenden Medien zuverlässig vor Überdruck geschützt werden.

Druckkontrolleinrichtung DTSL 3

Der Betriebsdruck wird über ein Manometer angezeigt und elastische Membranen trennen die Druckmesseinrichtung sicher vom Medium. Wird der maximal zulässige Druck überschritten, schaltet sich die Pumpe automatisch ab, wobei der Abschaltdruck individuell einstellbar ist. Optional ist diese Druckkontrolleinrichtung auch mit Differenzdruckschalter zur Ein-/Ausschaltung erhältlich.

Multifunktionsdrucküberwachungseinheit

Zusätzlich zu einem Display, das den derzeitigen Druck der Pumpe anzeigt, ist es mit diesem Gerät möglich, zusätzliche Alarm- und Abschaltpunkte bei Überdruck festzulegen.

Quenchbehälter

Wird eine Wellenabdichtung mit Quench betrieben, und dieser Quenchraum permanent mit Flüssigkeit gespült, kann ein Trockenlauf des Wellendichtrings sicher verhindert werden. Durch den Einsatz eines Quenchbehälters kann ebenso dem Auskristallisieren des Mediums in Berührung mit der Atmosphäre zuverlässig vorgebeugt werden.

Permanentschmierstoffgeber

Der Permanentschmierstoffgeber kommt bei Wellenabdichtungen zum Einsatz, bei denen eine Fettvorlage die Dichtungsfunktion unterstützt. Dies kann sowohl bei Stopfbuchspackungen mit Fettkammerring wie auch bei Gleitringdichtungen mit Quenchraum der Fall sein. Die Aufgabe des Permanentschmierstoffgebers besteht darin, kontinuierlich mittels einer vorgespannten Feder eine Fettvorlage im Fettkammerring oder Quenchraum unter Druck zu halten. Eine Absperrvorrichtung am Permanentschmierstoffgeber kann im Stillstand der Pumpe betätigt werden.

Druckspülung für doppelwirkende Gleitringdichtung

Beim Einsatz einer back-to-back Gleitringdichtung ist es zwingend erforderlich eine Sperrwasser-Versorgungseinheit für die Dichtung vorzusehen. Hierbei ist zu beachten, dass der Sperrdruck, welcher an der Gleitringdichtung angelegt wird, mindestens 2 bar über dem im Sauggehäuse vorherrschenden Druck liegt. Außerdem muss die Durchflussmenge in der Sperrkammer kontrolliert werden. Das Druck- und Durchflussüberwachungssystem wird platzsparend an der Pumpe montiert.  

Einfüllvorrichtung für K- und Z-Gelenke

Für den ordnungsgemäßen Betrieb von K- und Z-Gelenken, müssen diese mit dem von NETZSCH in der Betriebs- und Wartungsanleitung genannten Schmieröl befüllt werden. Nur über die Fülleinheit mit Ölbehälter, Pumpeinheit und Schläuchen ist die komplette und schnelle Befüllung garantiert.

Ringdüse

Bei der Förderung stichfester Medien empfehlen wir zur Reduzierung des Druckverlustes in der Rohrleitung den Einsatz unseres Gleitmittelinjektionssystems. Dieses wird unmittelbar hinter dem Druckstutzen der Pumpe angebaut. Abhängig vom Gleitmittel reduziert dieses Gleitmittelinjektionssystem den Reibungsverlust, womit sich der Förderdruck um bis zu 70% verringert. Durch den Einsatz einer Ringdüse können sowohl Investitions- als auch Betriebskosten erheblich gesenkt werden.

Klebedübel

Für eine sichere Befestigung der Grundplatte auf dem Boden empfehlen wir den Einsatz von Klebedübeln. Der Dübel wird mit einen 2Komponenten-Kleber im Boden verankert. Nach einer kurzen Aushärtezeit ist der Dübel mit dem Bodenmaterial verbunden, so dass im Anschluss daran die Grundplatte zusammen mit der Pumpe montiert werden kann.

Statorabziehvorrichtung

Dieses Werkzeug dient zur Demontage und Montage des Stators. Bis zur Pumpengröße NM 045 empfehlen wir den Einsatz des Bandschlüssels. Ab Pumpengröße NM 053 empfehlen wir den Einsatz des Kettenschlüssels.

Maschinenfüße

Zum Schutz der Bodenoberfläche bei der Aufstellung der Grundplatte zusammen mit den Pumpen werden Kalottenfüße direkt an der Grundplatte montiert. Diese Aufstellung hat den Vorteil, dass keine Hohlräume, also somit auch keine Bakterienanlagerung vorhanden sind und eine hygienische Aufstellung der Pumpe gewährleistet ist. Durch die Maschinenfüße ist die Bodenfläche unter der Grundplatte leicht zu reinigen. Außerdem wird der Fliesenboden nicht beschädigt, wie es beispielsweise bei Dübel der Fall ist. Zusätzlich gleichen die Gewindespindeln in Edelstahl Bodenunebenheiten aus.

Fahrvorrichtungen

Für Pumpen, die an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen, bieten wir Fahrvorrichtungen in verschiedensten Ausführungen an.

Abdeckhauben für Antriebe

Für Aggregate, deren elektrische Antriebe besonders geschützt werden müssen, bieten wir für den Antrieb Abdeckhauben in verschiedenen Edelstahlausführungen an. Eine Notwendigkeit kann vor allem im Nassbereich, als Spritz- u. Kondenswasserschutz bei tropfenden Rohren bestehen. Weitere Beispiele für die sinnvolle Verwendung einer Abdeckhaube sind der Berührungsschutz bei heißen Antrieben, der Wetterschutz bei Außenaufstellungen, optische Gründe oder die Abdeckung der rotierenden Antriebswelle in der Pumpenlaterne.


Literatur