Spatenstich in eine erfolgreiche Zukunft für NETZSCH

Spatenstich in eine erfolgreiche Zukunft: NETZSCH legt den Grundstein für innovatives Arbeiten in Waldkraiburg

 

04/2021

Am Montag, 12. April, hat bei NETZSCH mit dem offiziellen Spatenstich zum Bau des neuen Firmengebäudes auf dem Werksgelände an der Geretsrieder Straße in Waldkraiburg eine neue Zeitrechnung begonnen. „Das ist ein denkwürdiger Tag in der Geschichte von NETZSCH“, freute sich Geschäftsführer Felix Kleinert. Mit einem Investitionsvolumen von 50 Millionen Euro wird auf 11.000 m² eine hochmoderne Fertigungs- und Montagehalle mit vollautomatisiertem Hochregallager errichtet. Der neue, innovative Bürokomplex wird auf dem Dach der Halle aufgesetzt. Der Bau soll bis zum 30. Juni 2022 abgeschlossen sein. Die Zusammenlegung der drei Werke zu einem Standort stellt das abteilungsübergreifende Arbeiten bei NETZSCH noch mehr in den Fokus.

Der mehrgeschossige Industriebau mit 11.000 m² umfasst neben der Fertigungs- und Montagehalle einen 4.100 m² großen Bürokomplex, welcher auf dem Dach aufgesetzt wird. Die moderne Bürolandschaft zeichnet sich durch helle, große und offen angelegte Büroräumlichkeiten aus. Die darunterliegende Halle wird zudem durch ein vollautomatisches Hochregallager, das sämtliche Pumpenbauteile beheimaten wird, abgerundet. „Diese Investition bietet enormes Potential für die Zukunft. Ich freue mich riesig darüber, was hier entsteht“, so Moritz Netzsch, Gesellschafter der NETZSCH Gruppe. Der mehrgeschossige Neubau wird als Massivbau errichtet, sodass der notwendige Brand- und Schallschutz im Hochbau gewährleistet werden kann.

Spatenstich in eine erfolgreiche ZukunftJens Heidkötter, Jens Niessner, Dr. Claudia Netzsch, Helga Netzsch, Christian Netzsch, Sabine Schaefer, Moritz Netzsch und Felix Kleinert (v.l.) nahmen unter anderem an der Veranstaltung teil.

NETZSCH verpflichtet sich seit jeher dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit, sodass ein verantwortungsvoller Umgang mit verschiedensten Ressourcen beim Neubau höchste Priorität besitzt. Sowohl zur Heizung als auch zur Kühlung wird das Grundwasser genutzt, die Eigenstromerzeugung erfolgt mittels Photovoltaikanlagen. Alle technischen Anlagen in dem Gebäude werden so weit wie möglich mit Wärme- und Energie-Rückgewinnung betrieben. Auf fossile Brennstoffe wird weitestgehend verzichtet.

Im Zuge dieses Bauprojektes werden auch die bestehenden Gebäude in der Geretsrieder Straße nach den neusten Standards saniert und umgebaut. Abschließend werden alle Werke zum neuen NETZSCH-Campus zusammengelegt. Hier werden dann die knapp 650 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen angesiedelt sein und sowohl im Fertigungs- und Montagebereich als auch in der Bürowelt modernste und mit neuster Technik ausgestattete Arbeitsplätze vorfinden.

Kooperative Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkraiburg

Basis für die erfolgreiche Werkszusammenlegung war eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkraiburg. Um die nötige Infrastruktur für den Werksneubau zu schaffen, benötigte man zusätzlich 216 Parkplätze am Grundstück der Geretsrieder Straße. Die daraus resultierende Osterweiterung des Grundstücks wurde durch die Stadt Waldkraiburg ermöglicht. Hierfür wurde der Gehweg, der von der Daimler- zur Neutraublinger Straße führte, zur Verfügung gestellt. Die Öffentliche Nutzung ist jedoch weiterhin möglich. Der einstige Baumbestand wurde inzwischen von NETZSCH wieder aufgeforstet. Die geplante Werkszusammenlegung von Werk 1, 2 und 3 wurde dadurch abbildbar.

Spatenstich in eine erfolgreiche ZukunftDas Planungsteam für den Neubau: Ralf Baldauf, Jakob Bartinger, Rita Buchner und Martin Kalleder (v.l.).

Die Planung und Umsetzung dieses, in der Unternehmenshistorie einmaligen Bauprojekts, obliegt dem Geschäftsführer Jens Heidkötter. Unterstützt wird er von den Projektleitern Ralf Baldauf und Jakob Bartinger sowie dem Gesamt-Bauleiter Martin Kalleder. Die Entscheidung über die Investition von 50 Millionen Euro stellt die größte Einzelentscheidung in der bald 150-jährigen Firmengeschichte dar. Damit bekennt sich NETZSCH deutlich zum Standort Waldkraiburg und auch zum Standort Deutschland, als Kern-Kompetenzzentrum für die NETZSCH Pumpen & Systeme GmbH. Die Devise lautet: „In der Region, für die Region“, merkt Kleinert an.

Diese Investition bildet den Kern der sogenannten „NETZSCH Pumps Global Operations Strategy“, einer mehrjährigen weltweiten Investitionsphase. Hierfür wird in den nächsten Jahren weiter an verschiedenen Standorten investiert, um den globalen Ausbau zu forcieren. Fabrikerweiterungen in den USA, Brasilien, China und Indien sollen in Zuge dessen vorangetrieben werden. Ferner werden zusätzlich zu dem bereits in Anting bei Shanghai erfolgreich arbeitendem Montagecenter weitere Montagecenter in Südafrika, Australien, Thailand, Russland, Mexiko und Indonesien hinzukommen. Alle Standorte werden untereinander in einem digital unterstützten Netzwerk zusammenarbeiten. Dadurch wird eine noch größerer Kundennähe gewährleistet.

Mit dem Werksneubau und den diversen verschiedenen Investitionen der „NETZSCH Pumps Global Operations Strategy“ will NETZSCH die globale Marktführerschaft weiter ausbauen. „Unser Ziel ist es, durch die Zusammenlegung der Werke in Waldkraiburg die Kommunikation sowie die Zusammenarbeit weiter zu verbessern, um die Durchlaufzeit zu reduzieren und der Top-Anbieter am Markt zu bleiben“, zeigt sich Heidkötter entschlossen. Individuelle, auf die verschiedensten Bedürfnisse abgestimmte Pumpenkonzepte auf technisch höchstem Niveau, werden damit auch für die Zukunft sichergestellt.

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