Standorte weltweit wieder mit NETZSCH-IT verbunden

Standorte weltweit nach Cyber-Attacke wieder an IT System angebunden


08/2020

We are back: Nachdem die NETZSCH-Gruppe Mitte Juli Opfer eines Hacker-Angriffs geworden ist, sind weltweit alle Standorte wieder an das firmeninterne IT-System angebunden.

„Freitagnachmittag hat der Virenscanner an unserem Hauptsitz in Selb angeschlagen. Die IT hat glücklicherweise schnell reagiert und das Netzwerk umgehend heruntergefahren“, so der kaufmännische Geschäftsführer Jens Heidkötter kurz nach dem Hackerangriff. Unverzüglich waren alle nötigen Schritte von der IT eingeleitet worden, um einen größeren Schaden abzuwenden. Zusätzlich wurden die für Cyber-Kriminalität zuständigen Behörden in Kenntnis gesetzt. „Es handelt sich um einen kriminellen Akt, das bayerische Landeskriminalamt wurde bereits informiert“, betonte Heidkötter.

Direkt nach Erkennen des Angriffs war der Wiederherstellungsprozess der Systeme dank des unermüdlichen Einsatzes der IT und zahlreicher freiwilliger Unterstützer sowie externer Experten bereits in vollem Gange. Leider waren dennoch zeitweise auch die meisten Kommunikationskanäle weltweit getrennt. Für besonders dringende Fälle waren die regionalen Ansprechpartner jederzeit per Mobilfunknummer und über provisorisch eingerichtete Mail-Adressen durchgehend erreichbar.

Wiederaufnahme der Produktion bereits nach einer Woche

Die Produktion in Waldkraiburg konnte bereits eine Woche später wieder anlaufen. „Dadurch hielt sich auch der Schaden weitestgehend in Grenzen“, wie Heidkötter klarstellte. „Wir holen den Produktionsausfall wieder auf.“ Trotzdem ließen sich Verzögerungen in der Auslieferung nicht gänzlich vermeiden.

NETZSCH geht proaktiv mit dem Angriff um: Der Vorfall wurde auch als Chance gesehen, einige Anwendungen zu aktualisieren oder auf modernere und sicherere Plattformen zu migrieren. Das nahm in einigen Fällen etwas mehr Zeit in Anspruch, verbessert aber die zukünftige Datensicherheit und langfristig die Leistung der NETZSCH-Gruppe. Für die Zukunft macht man sich zudem Gedanken, um sich noch besser gegen Angriffe aus dem Netz zu schützen.

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